Bücher zum Thema Trennungskompetenz
Trennungskompetenz in allen Lebenslagen: Vom Loslassen, Aufhören und neu Anfangen
Während eines Forschungsprojekts „Wie beenden Klienten und Therapeuten ihre therapeutische Beziehung“ fiel mir mehr und mehr auf, wie wichtig die kleinen Trennungen auch in unserem alltäglichen Leben sind: Der Alltag verlangt von uns viele kleine, aber auch große Trennungen, sei es von Sachen oder gelernten Überzeugungen und Gewohnheiten, sei es von Verhaltensweisen, die einem am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis das Leben erschweren, sei es von zu hohen Leistungsanforderungen oder unerfüllbaren Erwartungen an andere, sei von leergewordenen Freundschaften und begann dies zu beobachten. Solche kleinen Trennungen, wie auch die größeren Abschiede aus zwischenmenschlichen Beziehungen, wie Trennen aus dem Elternhaus, aus Beziehungen und vom Arbeitsplatz erfordern Trennungskompetenz, die man in jedem Lebensalter erlernen kann, auch wenn man glaubt, alles sei für immer festgelegt und man könne doch nur seinen alten Mustern folgen.
In diesem Buch finden Sie eine Zusammenstellung von häufig vorkommenden Trennungsmustern und Trennungstypen, die Sie anregen kann, Ihre eigenen Muster zu entdecken oder in dem angefügten Test Ihren eigenen Trennungstypus zu ermitteln.
Acht Strategien zum Erlernen von mehr Trennungskompetenz geben Hinweise, wie Sie es erreichen, leichter loszulassen, aufzuhören und neu anzufangen, damit Sie effektiver für sich selbst mit alltäglichem Trennen umgehen können.
Lesen Sie das Buch wie ein Geschichtenbuch oder ein Nachschlagewerk in Sachen Trennen im Alltag. Das bedeutet, dass Sie das Buch nicht in der Reihenfolge von Anfang bis zu Ende lesen müssen, um mehr „Trennungskompetenz“ in den alltäglichen kleinen Trennungsanforderungen zu entwickeln. Blättern Sie am besten gleich zu den Kapiteln und Geschichten, in denen es um Ihre jeweiligen eigenen Themen geht oder die Sie vordringlich interessieren. Von dort aus können Sie sich dann bei Bedarf immer wieder ein anderes Gebiet vornehmen.
ISBN: 9783466307616
Trennungskompetenz: Die Kunst, Psychotherapien zu beenden
Dieses Buch richtet sich an psychotherapeutisch Tätige und handelt von einem Geschehen, das in jeder Behandlung auftritt: Die Beendigung der Behandlung.
Aufmerksamkeit verlangt nicht nur die Einleitung einer Psychotherapie, sondern auch ihre Beendigung und damit die zielgerichtete und reflektierte Einleitung der Endphase, besonders in einer Zeit, in der die Dauer einer Behandlung stark durch enge finanzielle Rahmenbedingungen eingeschränkt ist. Der Therapeut muss heute viel mehr als früher Zeitmanagement lernen, und das umfasst ein individuell am Patienten orientiertes fachkundiges und ökonomische Beendigungshandeln. Überraschenderweise gibt es über die Beendigungsphase in der Therapie kaum Literatur, und selbst von den „Großen“ der Psychoanalyse liegt nur wenig Systematisches vor, möglicherweise, weil Therapeuten selbst gerne dem Thema Abschied und Trennen ausweichen.
Das Buch beginnt mit einer Darstellung des „Beendigungswissens“ für den Praktiker, in der die theoretischen und methodischen Voraussetzungen beschreiben werden, ebenso wie einzelne technische Strategien, die zu einer gewollten und von beiden Seiten gewollten Beendigung führen. Ein Rückblick auf die Erkenntnisse seit Freud, Ferenczi, Rank und Balint bis heute beendet den Grundlagenteil.
Im Hauptteil wird das Beendigungshandeln einzelner therapeutischer Richtungen schulenspezifisch gegenübergestellt. Ausgesuchte Fallbeispiele aus den vier verbreitetsten Therapierichtungen Psychoanalyse, der Gestalt-, Gesprächs- und Verhaltenstherapie, erläutern die jeweils unterschiedlichen Vorgehensweisen und Probleme, zeigen Handlungsmöglichkeiten für diese Phase auf und geben Hinweise auf mögliche Strategien
ISBN: 978-3-608-94004-6
Stimmen zum Buch
... (der Autorin) ist es auf einfühlsame Weise gelungen, in ihren Interviews persönliche Ebenen bei den von ihr befragten Therapeuten anzusprechen, was die Lektüre spannend macht und zur Selbstreflexion anregt - (Ihr) Verdienst...liegt darin, sich dem Thema „Trennungskompetenz“ in klinischer Hinsicht differenziert und zielgerichtet zu nähern.“ Oliver Kugele(Psychotherapie im Dialog, 06/2007)
